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Jagd und Wild

Warum wir jagen

Wer heute Lust auf einen Braten hat, der geht in den Supermarkt und kauf sich ein Stück Fleisch. Längst vorbei sind die Zeiten, als der Jäger im Morgengrauen auf die Pirsch ging, um mit dem unter Lebensgefahr erlegten Wild die Sippe mit Nahrung, Werkzeug und Bekleidung zu versorgen.

Wenn Jäger sich heute auf den Weg zur Jagd machen, steht die Versogrung der Familie nicht mehr im Mittelpunkt.

Der Jäger erfüllt heute vielfältige Aufgaben. Die einst wilde Naturlandschaft entwickelte sich zu einer dich besiedelten Kulturlandschaft, in der immer weniger Lebensraum für die frei lebende Tierwelt bleibt. Außerdem wurden Großraubtiere so gut wie ausgerottet. Jäger und Jägerinnen sind es, die nun regulierend in den Wildbestand eingreifen müssen.

Eine gewissenhafte, nachhaltige Jagd gefährdet nicht den Fortbestand einer Wildart, sonder hält diese gesund. Darüber hinaus sicher der Jäger die Lebensgrundlagen von Wildtierarten, die vom Aussterben bedroht sind, durch vielfältige Maßnahmen. Lohn für das Engagement, das Geld und Freizeit kostet, ist das Wildbret.

Für dieses gesunde, naturülich gewachsene Produkt sind nicht einmal Handelsprodukte mit der Aufschrift "Bio" eine Konkurrenz.

Was ist Wild?

Was unter Wild zu verstehen ist, das steht im Bundesjagdgesetz.

Grundsätzlich handelt es sich dabei um Tierarten, die in der freien Natur leben und niemandem gehören.
Die Aneigung des Wilds ist ausschließlich dem Jagdausübungsberechtigten, also dem Jäger, erlaubt. Was er von dem Erlegten nicht selbst konsumiert, verkauft er weiter.

Um den Fleischbedarf zu decken, wird die Jagd heute eigentlich nicht mehr gebraucht. Das meiste Fleisch, das heute in den Topf oder die Pfanne kommt, stammt von Tieren, die seit Jahrhunderten zur Fleischgewinnung domestiziert und gezüchtet werden. Die Massentierhaltung sichert die Versorgung.

Es braucht wenig Fantasie, um sich vorzustellen, dass das Fleisch von Wildtieren ein besonderes Geschmacks- und Qualitätserlebnis bietet.

Wildfleisch ist eine schmackhafte und gesunde Alternative zu den herkömmlichen Produkten aus dem Supermarkt. Vom Reh-Medaillion bis zur herzhaften Wildschweinkeuel - unsere heimischen Wildtierarten bieten für jeden Geschmack das Richtige!

Bezug von Wildbret

Ursprünglich war die Jagd das Privileg der Stärksten eines Stammes und später das Vorrecht des Adels und der Herrschenden. Im 8. Jahrhundert haben die Könige sich sämtliche Eigentums- und Nutzungsrechte an den Ländereien für die Krone gesichert. Der König ging selbst auf die Jagd und vergab das Jagdrecht als Lehen an die Fürsten.

Nur in den seltensten Fällen verblieb das Recht, Wild zu erlegen, bei der örtlichen Bevölkerung.

Um jedoch die Untertanen nicht völlig gegen sich aufzubringen, überließ er dem niederen Volk die Jagd auf das s.g. "Niederwild", der Baschluss von "Hochwild" aber war ellin Sache der "gekrönten Häupter". Anderen Quellen zufolge durfte das Niederwild vom niederen Adel und nicht vom einfachen Volk bejagd werden.

Rot-, Dam- und Schwarzwild sind Vertreter des Hochwilds, während unter anderem Hase, Fasan und auf das Reh zum Niederwild gehören.

Heutzutage kommt auf "Otto Normalverbraucher" in den Genuss von Wildschwein, Hirsch und Gams, sowie weiteren Wildspezialitäten.